Instinkte

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Instinkte

Wörtlich bedeutet „Instinkt“ „Naturtrieb“. So werden die inneren Grundlagen (antriebe) bezeichnet. Die Psychologie konnte diesen Begriff nicht genau für den Menschen definieren, dennoch versteht man beim Menschen unter Instinkt, Verhaltensweisen, die ohne reflektierende Kontrolle ablaufen.

Motivation

Die kognitive Motivationstheorie baut auf den Lerntheorien auf. Dabei wägt man ab, welche Erwartungshaltung man davon hat und welchen Wert das für einen hat.

2 Formen von Motivation:

 

Extrinsisch ---> Belohnung

Intrinsisch ---> von sich aus motiviert

 

Motiv ---> Bedürfnis, Antrieb, Grund, Ziel, erlebtes spezifisches Bedürfnis

Motivation ---> Die Gesamtheit dessen, was in einer bestimmten Situation das Verhalten in eine gew. Richtung, Form und Intensität bestimmt, also Beweggründe des Verhaltens.

 

Motive

Erhaltungsmotive: Nahrungsbedürfnis, Pflegebedürfnis

Soziale Motive: Geltungsdrang, Anerkennungsbedürfnis, Hilfsbereitschaft

Sicherheitsmotive: Schutz vor Not, Vorsorge für das Alter

Selbstentfaltungsmotive: Erkenntnisdrang, Schaffensdrang

Motivauslöser

· Störungen des biologischen Systems (z.B. Hunger, Durst, Schlaf, geschlechtl. Verlangen, Sucht)

· Anreize aus der Umwelt (z.B. Anblick v. Speisen, Waren in auslage, Werbung)

· Vorstellungen (z.B. Handlungsziele, wie Reisen, Studium, Sparen)


Triebe

Es gibt verschiedene Triebe:

· Vitale Triebe

· Soziale Triebe

· Funktionale Triebe

· Hedonistische Triebe

Solange ein Trieb ungestillt ist bildet sich eine Triebspannung. Wenn diese weiter wächst benötigt man mehr um eine Befriedigung zu erlangen.

Hedonistiche Triebe (Süchte)

Kennzeichnend für die erworbenen Triebe ist, dass sie nicht lebensnotwendig sind, dass sie abgewöhnt werden können, und dass man durch sie nur eine psychische Befriedigung erlangt.

Merkmale:

§ Kein positiver biologischer Effekt

§ Erfüllt rein psychisches verlangen

§ Reduziert innere Spannung (Mittel zum Zweck)

 

 

 

Suchtschema

1. Gebrauch:

Gebrauch im Alltag der verschiedensten Utensilien;

Alltagsverwendung um Vorteil daraus ziehen zu können

2. Genuss:

Bewusste Verwendung, weil man Folgen als angenehm empfindet (Belohnungsmuster)

3. issbrauch:

Körper leidet darunter, exzessiv

4. Ausweichendes Verhalten:

Vermeiden von Konflikten indem man sich auf Suchtmittel bezieht


Vermeiden von Kontakten, die das Problem sehen

---> Isolation

Beginn der Verschleierungstaktik: Verharmlosung des Problems

5. ewöhnungsphase:

Wird regelmäßig, automatisch und willentlich angeandt

6. Abhängigkeit:

Verhalten& Gedanken sind auf Suchtmittel konzentriert


Fokus wird darauf eingeschränkt

7. Suchtkrankheit:

Dosis muss ständig erhöht werden ; körperl. Sucht

Enthaltsamkeit nicht mehr möglich

Es gibt 2 Arten von Süchten:

Stoffgebunden ---> Drogen

Stoffungebunden ---> Alltagsverhalten, Zwangsverhalten (z.B. Kleptomanie, Hypochondrie)

Aufbau der Persönlichkeit

 

1.Über-Ich

Entwickelt sich ab dem 5.Lebensjahr: Erziehung, Ich-Ideal

Wertvorstellungen, Regeln, Gesetze, Gewissen (bewusst) ----> Sollprinzip

2.Ich

=Ego

· Bedürfnisse des Lust- und Realitätsprinzip werden aufeinander abgestimmt

· Herstellung des Gleichgewichts zwischen Es, Realität und Über-Ich (Kompromiss)

· Falls man das nicht schafft kann es unter Umständen zu psychischen (neurotischen) Störungen kommen

3. Es

Bedürfnisse, Triebe (unbewusst), Lustprinzip

Diese drei Stufen sind nicht klar voneinander getrennt ----> sie hängen zusammen

 

Bewusst

Aus der Erfahrung überzeugende und manifeste Inhalte

Vorbewusst

Der Inhalt ist ein einem latenten Zustand, d.h. nicht sofort erkennbar. Diese Inhalte können ohne besondere Anstrengung ins Bewusstsein treten.

Unbewusst

· Nie bewusst: Körperfunktionen, Erinnerungen aus frühester Kindheit

· Vergessen: Inhalte, die nicht mehr brauchbar sind, wenig bedeutsame Inhalte

· Verdrängt: unerwünschte, konflikthältige Inhalte werden vom Bewusstsein abgeschoben

 

Triebentwicklung

Beruht auf der Sexualtheorie von Freud. Freud sagt, dass eine gestörte Sexualität zu einer psychischen Krankheit führen kann. Er beschreibt die Entwicklung eines störungsfreien Ablaufs. Dabei teilt er die ersten 20 Lebensjahre in Phasen auf.

Der Säugling durchlebt zunächst eine narzisstische Phase, aber weiß vorerst nichts von der eigenen Persönlichkeit.

1. Orale Phase (1.Lebensjahr):

Der Lustgewinn findet hauptsächlich über den Mund statt (Stillen), weil es noch keinen Tastsinn hat außer im Mund. Deshalb stecken sie oft kleine Dinge in den Mund (Exploration der Welt)

2. Anale Phase (2./3.Lebensjahr)

Das Kind wird wegen Körperausscheidungen gelobt. Manchmal wird es auch als „Machtspiel“ verwendet

3. Phallische Phase (3.-5.Lebensjahr):

Interesse am anderen Geschlecht („Doktorspielchen“). Typisch für dieses Alter sind auch die Rollenspiele, in denen das einfache Alltagsleben kopiert wird.

In dieser Phase beschreibt Freud auch den Penisneid (bei Mädchen) und den Penisstolz (bei Buben). In diese Phase kann es auch sein, dass sich das Kind zum andersgeschlechtlichen Elternteil hingezogen fühlt. (Ödipaler Konflikt/Elektrasyndrom)

4. Prägenitale Phase (6.-12./14. Lebensjahr):

Latenzperiode: Lernphase (Schule), Kind lernt soziale Umgangsformen, Regeln (Regelspiele, z.B. Fußball), lernt auch Verbote und Gebote zu internalisieren (verinnerlichen)

5. Genitale Phase (Pubertät) ---> Eintritt ins Erwachsenenalter

In dieser Phase schließen sich alle einzelnen Phasen zu einer „Genitalprimat“ zusammen

----> „reife Sexualität“

 

 

 

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