Der Maslach Burnout Inventory Test
Der Maslach Burnout Inentory Test, oder auch MBI-Test, wurde 1981 von Christina Maslach und Susan E. Jackson entwickelt. Er zählt bis heute zu den Tests, die am häufigsten verwendet werden um das Burn-out Syndrom bei einem Betroffenen zu erkennen. Wie sehr jemand vom Burn-out Syndrom gefährdet ist, ergibt sich aus den Ja- und Neinantworten. Der Fragebogen besteht aus 22 bis zu 25 Aussagen, die entweder mit Ja oder Nein beantwortet werden sollen oder nach der Häufigkeit, der aufgezählten Ereignisse. Dabei teilen sich diese in 3 Kategorien auf:
· Emotionale Erschöpfung (9 Items)
· Depersonalisierung (5Items)
· Eigene Leistungseinschätzung (8 Items)
In den ersten 2 Kategorien werden die Ja Antworten gewertet und in der dritten Kategorie die Nein Antworten.
Anfangs war dieser Test nur für helfende Berufe, wie Arzt oder Sozialarbeiter, bestimmt. Da Stress immer mehr zu einem alltäglichen Lebensfaktor geworden ist, wurde der Test abgewandelt, sodass er auch für andere Berufsfelder gültig war. Es gibt aber weiterhin Nachteile bei diesem Test. Ekann nicht eindeutig sagen, ob jemand vom Burnout Syndrom betroffen ist. Um das fest zu stellen, müsste der Test mehrmals gemacht werden, weil Burnout ein langer Prozess sein kann. Dabei würde der Therapeut auf die Veränderungen der Ergebnisse achten. In erster Linie gibt er nur Auskunft über evtl. Persönlichkeitsmerkmale.
Tedium Measure
Auch dieser Test wurde von Christina Maslach entwickelt, diesmal aber in der Zusammenarbeit mit Ayla Pines entwickelt. Bei diesem Test werden 21 Fragen nach ihrer Häufigkeit mit einer Skala von 1(=niemals) bis 7(=immer) gewertet. Die Fragen betreffen die körperliche, emotionale und geistige Befindlichkeit des Patienten. Hierbei zählt die Selbsteinschätzung des Betroffenen. Zur Auswerung werden die Antworten zusammengezählt und mit Hilfe einer Formel wird der „Überdrusswert“ ermittelt. Durch diesen Wert kann der Psychologe erkennen, in welchem Stadium sich der Betroffene befindet.
Im Gegensatz zum MBI bezieht sich dieser Test nicht so stark auf das Arbeitsleben, und begrenzt sich nicht so sehr auf die sozialen und helfenden oder lehrenden Berufe. Hier wird hauptsächlich auf eine der Hauptursachen geachtet, den Neurotizismus.
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