Das Glück

Benutzerbewertung: / 14
SchwachPerfekt 

Allgemein

Was ist Glück eigentlich? Ist Glück genetisch verankert? Kann man Glück bewusst auslösen? Muss man etwas für sein Glück tun?

Die Frage nach dem Glück geht jeden einzelnen etwas an, aber auch die Gesellschaft als ganze. Der Mensch versucht das größte mögliche Glück für sich selbst zu erstreben und dann geht es in der Gesellschaft darum das größte mögliche Glück für die größte mögliche Anzahl der Menschen zu erreichen. Das ist Utilitarismus.

Die neurowissenschaftliche Forschung hat längst bewiesen, dass positive Emotionen sehr eng zusammenhängen, damit dass etwas Besseres eintritt als man erhofft hat. Das kennen wir alle beispielsweise, wenn man sich selbst bei einer Schularbeit schlechter einschätzt und dann positiv überrascht wird.

Wie wirkt sich Glück auf uns aus?

Aber man soll sein Glück ja bekanntlich erweise nicht dem Schicksal überlassen und hat man erst mal ein gesichertes Wissen über das Glück kann man dieses anwenden. Nicht nur diese Klasse jammert häufig, sondern Lehrer wie Eltern, Freunde, alle sind Meister im Jammern. Objektiv gesehen geht es uns heute zwar wirtschaftlich sehr gut, wir haben weder Naturkatastrophen noch Kriege hier zu Lande, wir sind dennoch nicht glücklicher. Dabei fallen glückliche Mitmenschen doch meist nur angenehm auf. Sie sind nicht aggressiv, weniger egoistisch, seltener krank und missbrauchen andere viel weniger, außerdem leben glückliche Menschen um einiges länger.

Dies wurde sogar belegt: Eine Gruppe von 1649 Schauspielern 762 von ihnen gewannen ein Oscar und der Rest 887 Schauspieler keinen. Die Schauspieler mit Oscar lebten im Schnitt fast 4 Jahre länger als die ohne. Also werdet am besten Schauspieler und dann lebt ihr länger, was wahrscheinlich auch an dem hohen Lebensstil, den besonderen Privilegien und den finanziellen Mitteln liegt.

Wie können wir bewusst glücklich werden?

Euer Glück hängt nicht von Alter und Geschlecht ab, aber ob ihr verheiratet seid oder nicht spielt eine große Rolle, auch wenn man religiös ist, ist man glücklicher. Damit haben wir gelernt, dass Glück keine Glückssache ist, ein paar Punkt wie ihr eurem Glück auf die Sprünge helfen könnt:

1. Wir suchen ganz bewusst immer wieder die Situationen auf, in denen wir uns gut fühlen.
Mit der Zeit wird es uns immer leichter fallen, positive Gefühle ganz bewusst abzurufen und zwar alleine schon dadurch, dass wir an die Situationen denken, mit denen wir Positives verbinden.

2. Wir ändern unsere negativen Einstellungen, so dass wir weniger häufig und weniger intensiv negative Gefühle verspüren.

3. Wir sorgen dafür, dass Glückshormone freigesetzt werden. Beispielsweise passiert das, wenn wir uns bewegen oder wenn wir Sex haben. Durch körperliche Anstrengungen und Sex Hormone (Serotonin, Endorphin) freigesetzt, die euphorisierend wirken.

 

4. Bequemlichkeit bezahlen wir mit schlechten Gefühlen. Befriedigung bringt nur Aktivität.. Wichtig ist, dass wir eine Beschäftigung finden, die uns geistig und/oder körperlich fordert.

5. Wir suchen uns positive Ziele, die uns begeistern. In Erwartung dieser Ziele schüttet das Gehirn Botenstoffe aus, die uns Freude bereiten

6. Wir sorgen für Abwechslung der Genüsse

7. Wir führen ein Tagebuch über unsere Glücksmomente und lesen die Eintragungen immer wieder durch. Dadurch lenken wir unsere Aufmerksamkeit auf Glücksmomente und fühlen uns glücklich. Worauf wir uns konzentrieren, bestimmt, wie wir uns fühlen.

Denn wenn ich nun Frage „Wie glücklich bist du …?“ Wird er mir wahrscheinlich antworten können, jedoch wird die Antwort von den Ereignissen geprägt sein die in den letzten paar Minuten so passiert sind. Wenn man wissenschaftlich erfassen möchte wie glücklich jemand ist, muss man diesen Tag für Tag seinen Gemütszustand schriftlich erfassen lassen, entweder in Form von Tabellen oder eben eines Tagebuches, um diese dann genau auszuwerten.

Vergleiche

und besonders oft wenn es um das Geld geht.

Ein Beispiel: Die Studenten der Harvard Universität wurden gefragt in welcher Welt sie lieber leben würden. In der wo sie 50.000$ verdienen würden und das Durchschnittseinkommen 25.000$ beträgt oder in der wo sie 100.000$ verdienen würden und das Durchschnittseinkommen 250.000$ wäre. Es ist unglaublich, aber die Mehrheit hat sich für die erste Variante entschieden obwohl sie dort weniger verdienen würden. Daraus kann man schließen dass nicht das Geld einen glücklich macht sondern das Wissen mehr zu haben als die Meisten anderen.

 

Das Glück aus biologischer Sicht



Es gibt wahrscheinlich eine Grundstimmung des Gehirns, die festlegt, ob wir stärker auf Negatives oder Positives reagieren. Manche Menschen haben ein starkes Übergewicht der linken Stirnhirnaktivität, manche der rechten. Die Aktivitätsmuster des Gehirns scheinen zumindest teilweise angeboren zu sein. ABER: wir können es verändern. Neue Erfahrungen verändern unser Erleben.

Was geschieht in unserem Gehirn wenn wir Glück verspüren? Die Neuronen, die opiumähnliche Substanzen produzieren, werden aktiviert. Außerdem wird Dopamin direkt ins Frontalhirn ausgeschüttet und das bewirkt wiederum, dass das Gehirn besser funktioniert: Man kann besser denken, verarbeitet Informationen besser.

 

Antidepressiva

Antidepressiva erhöhen die Konzentration von bestimmten Botenstoffen im Gehirn (z.B. Serotonin, Noradrenalin). Bei der Fortleitung von Nervenimpulsen im zentralen Nervensystem werden diese Substanzen in den sogenannten synaptischen Spalt zwischen zwei Nervenzellen ausgeschüttet, docken an einem anderen Nerven an und übertragen so einen Impuls. Danach werden sie wieder in die Nervenzelle aufgenommen. Antidepressiva behindern die Rückaufnahme der Botenstoffe, so dass sie länger und intensiver ihre Wirkung entfalten können.

Lachen

„Lachen ist ansteckend“, jedoch nur wenn es ein „echtes“ Lachen ist. Wir kennen alle die verschiedenen Formen des Lachens wie das Auslachen, hämische Lachen, freudige Lachen, das Lachen über einen guten Witz usw.

Beim „echten“ Lachen erkennen wir die Emotionen das Gegenübers, indem wir sie selbst zu mindest ein bisschen nachfühlen.

Wir können auch willkürlich Lachen und auch dabei streuen wir „Glückshormone“ aus. So gibt es Beispielsweise bereits Lachtherapien:

Seit 30 Jahren erforschen Gelotologen (Lachforscher) das Lachen.
Ergebnisse: Lachen stärkt das Herz und regt die Durchblutung an und unterstützt das Immunsystem. Lachen baut seelische Blockaden ab. Lachen bremst die Produktion der Streßhormone, wie Adrenalin und Cortisol und vermehrt die Ausschüttung von Glückshormonen (Endorphinen)


1995 hat der indische Arzt Dr. Madan Kataria, eine Lachtherapie entwickelt. Er gründete in Bombay den ersten Lachclub der Welt. Bereits nach einem Jahr bereitete die Volksbewegung sich weltweit aus. Selbst in Deutschland gibt es mittlerweile ca. 30 Lachclubs.

http://www.youtube.com/watch?v=0eB3ISAYE-I&feature=related

 

----------------------------------------Handout-------------------------------------------

Das Glück

Allgemein:

Die Frage nach dem Glück geht jeden einzelnen etwas an, aber auch die Gesellschaft als ganze. Der Mensch versucht das größte mögliche Glück für sich selbst zu erstreben und dann geht es in der Gesellschaft darum das größte mögliche Glück für die größte mögliche Anzahl der Menschen zu erreichen. Das ist Utilitarismus.

Glückliche Mitmenschen fallen meist nur angenehm auf. Sie sind nicht aggressiv, weniger egoistisch, seltener krank und missbrauchen andere viel weniger, außerdem leben glückliche Menschen um einiges länger.

Euer Glück hängt nicht von Alter und Geschlecht ab, aber ob ihr verheiratet seid oder nicht spielt eine große Rolle, auch wenn man religiös ist, ist man glücklicher.

Die wichtigsten Schritte zum Glück:

1. Wir suchen ganz bewusst immer wieder die Situationen auf, in denen wir uns gut fühlen.

2. Wir sorgen dafür, dass Glückshormone freigesetzt werden. Beispielsweise passiert das, wenn wir uns bewegen oder wenn wir Sex haben.

3. Wir werden aktiv und suchen gezielt nach einer Aufgabe und Beschäftigung.
Bequemlichkeit bezahlen wir mit schlechten Gefühlen. Befriedigung bringt nur Aktivität. Wichtig ist, dass wir eine Beschäftigung finden, die uns geistig und/oder körperlich fordert.

4. Wir suchen uns positive Ziele, die uns begeistern. In Erwartung dieser Ziele schüttet das Gehirn Botenstoffe aus, die uns Freude bereiten.

5. Wir sorgen für Abwechslung der Genüsse.

Glück aus biologischer Sicht:

Die Neuronen, die opiumähnliche Substanzen produzieren, werden aktiviert. Außerdem wird Dopamin direkt ins Frontalhirn ausgeschüttet und das bewirkt wiederum, dass das Gehirn besser funktioniert: Man kann besser denken, verarbeitet Informationen besser.

Psychopharmaka:

Antidepressiva erhöhen die Konzentration von bestimmten Botenstoffen im Gehirn (z.B. Serotonin, Noradrenalin).

Quellenangabe: Brainentertainment: Expeditionen in die Welt von Geist und Gehirn von M.Spitzer und W.Bertram. Internet: http://www.psychotipps.com/Glueck.html ; http://de.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%BCck

 

 

 

Suchen

Share: