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Das Berliner Schloss und der Palast der Republik

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Das Berliner Schloss und der Palast der Republik

Das Berliner Schloss war die Hauptresidenz der Könige und Kaiser des Deutschen Reiches.

Im Jahre 1443 begann Bau einer Burg unter dem Befehl des Kurfürsten Friedrich den Zweiten. Zweck dieser Burg war die Kontrolle der dort liegenden kreuzenden Handelswege.

Im 16 Jhdt wurde die Burg abgetragen und mit Hilfe von den Baumeistern Kunz Buntschuh und Caspar Theiss eine Residenz erbaut

Verschiedene Veränderungen folgen am Schloss:

Im Westen des Schlosses wird der Hofabschluss abgebaut,

und nach dem 30-jährigem Krieg wurde das Schloss neu renoviert.

Ab ca 1700 kam es zum bedeutensten Ausbau des Schlosses unter Andreas Schlüter.Dieser Architekt erbaute ein großartiges Schloss im barokischen Stil (d.h.: prunkvoll, mit vielen Details,und Verziehrungen.).

Das Schloss wurde aus verschiedenen Sandsteinen erbaut (zB.: Warthauer Sandstein, Elbsandstein, Slesischer Sandstein..)

Den Schlüterhof schmückten viele Skulpturen.

Die Innenräume waren auch sehr verziehrt und prunkvoll eingerichtet.

Der Thronsaal war in Weiß und Gold.Viele Malereien bedeutender Künstler schmückten noch zusätzlich die Räume.

Im 16 Jhdt wurde das Treppenhaus auf der Spreeseite, die Hofgalerien und der Schweizer Saal "entworfen"

Viele wichtige Ereignisse in der Deutschen Geschichte waren beim Schloss:

Im 1 WK hielt Kaiser Wilhelm dort Balkonreden.

Im Jahr 1918 wurde von dort aus auch die soz. Deutsche Republik ausgesagt..

Das "Ende" des Schlosses:

In der DDR veränderte sich die Architektur.Das Schloss passte überhaupt nicht vom "Stil" mehr zu Berlin und galt als Wahrzeichen des preußischen Absolutismus.Es kam zur Sprenung im Jahre 1950 des Schlosses.

Palast der Republik

Nach der Sprengung des Stadtschlossses erbaute man im Namen der DDR 1976 den Palast der Republik, welcher zu dieser Zeit eines der modernsten Bauten Europas war.

Der Palast war ein Mehrzweckgebäude:

Man führte dort Parlamentsdebatten,jedoch war der Palast auch gleichzeitig ein "Freizeitort" für das einfache Volk.Es gab Kegelbahnen, öffentliche Restaurants, Theater, Diskotheken, Bars..

Der große Saal diente für Kulturverantaltungen.

Kunstwerke berühmter Menschen wurden auch dort ausgestellt.

Das Gebäude hatte einen sehr günstigen Standort: Es war sozusagen im Zentrum Berlins.Es befand sich an der Straße Unter den Linden.

Vom Osten aus konnte man den Fernsehturm sehen, und gegenüber des Palastes war der Berliner Dom und in der Nähe der Alexander-Platz. So konnte es jeder leicht erreichen.

Dieses Gebäude bestand aus zwei enorm großen Außenblöcken, die ein Mal im Inneren des Gebäudes geteilt wurden.

Insgesamt war es 180m lang, 85m breit und 32m hoch, und sah wie ein Quader aus.

Das Gebäude bestand hauptsächlich aus Stahl und Glas.

Viele Innenräume wurden mit importierten Marmor aus Schweden geschmückt.

1990 musste man den Palast aufgrund der Asbetsverseuchung (wegen dem Stahl) schließen. Nach acht Jahren wurde der Schaden entsorgt.

Bei der Entsorgung wurden alle Innenräume enfernt.Seit dem diente der Palast ausschließlich für Aufführungen..

Im Jahr 2008 beschloss der Deutsche Bundestag den Palast abzureißen, um wieder das Berliner Stadtschloss zu errichten.

Von 2006-2008 wurde der Palast schrittweise abgerissen.

Es wurde viel Material abgetragen:

56.600Tonnen Beton

19.300 Tonnen Stahl

1.000 Tonnen verschiedener Kunststoffe

600Tonnen

500 Tonnen Glas

Man will wieder ein Barock-Schloss, mit Hilfe des italienischen Architekten Francesco Stella und nach Vorbild des Andreas Schlüter aufbauen.

Im "neuen" Schloss würde man Sammlungen europäischer Kunst und preußischem Kuluturbesitz aufbewahren. Man plant dort auch eine passende Landesbibliothek und ein Wissenschaftsmuseum einzubauen.

Mit dem Wiederaufbau rechnet man ab dem Jahr 2010.

 

 

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