Fryderyk Franciszek Chopin wurde am 1.März 1810 in Zelazowa Wola bei Warschau geboren.
Sein Vater Nicolas Chopin war Franzose und wanderte 1788 nach Polen aus, arbeitete dort als Hauslehrer bei adeligen Familien.Da lernte er die aus einem polnischen Adelsgeschlecht stammende Justyna Krzyzanowska kennen. Sie heirateten.und dies begrüßte ihre Familie. Deshalb gaben sie Nicolas Chopin eine Stelle als Französischlehrer an Gymnasium. Danach zogen die Chopins im Jahr1810 nach Warschau aus. Da wurde auch Frederique geboren.
Frederique lebte in seinen jungen Jahren mit seinen Eltern und Schwestern Ludwika, Isabella und Emilila zusammen und dank Ludwika und seiner Mutter machte er „Bekanntschaft“ mit dem Klavier...
Chopins musikalisches Talent zeigte sich früh, er galt als Wunderkind und komponierte schon im Alter von sieben Jahren.
Im Alter von nur 8 Jahren trat er in polinschen Salons auf.
Chopin absolvierte die Mittelschule und studierte anschließend am Konservatorium.Im Juli 1829, das heißt mit 19 beendete Chopin sein Studium.
Zwischen 1829 und 1831 hielt sich Chopin abwechselnd in Warschau, Wien und in Paris auf. Er gab mehrere Konzerte, da er ein Star sozusagen war.. Nicolas Chopin riet seinem Sohn wegen der im Jahr1830 Aufstände im Ausland zu bleiben. 1831 siedelte Frédéric Chopin endgültig nach Paris über. Der Abschied von seiner Heimat Polen fiel ihm sehr schwer. Er war nämlich sehr emotionell mit seinem Heimatland verbunden...
Als er noch in Frankreich nicht berühmt war, verdiente er sein Geld durch Konzerte..Das Geld reichte grad einmal für eine bescheidene Wohnung. Aber bald darauf wurde er von einem Förderer entdeckt, der ihm bei einem Empfang spielen ließ. Die Leute waren von ihm richtig begeistert, so dass er daraufhin ein angesehener Klavierlehrer wurde.
Er hatte ein geregeltes Einkommen, das durch Honorare für Konzerte und Kompositionen zusätzlich stieg.Er konnte sich eine private Kutsche und Bedienstete leisten und ließ seine Kleidung nur aus feinsten Stoffen fertigen.Da er aber sehr verschwenderisch lebte, musste er statt 4, 5 stunden am Tag unterrichten, um sich alles leisten zu können!?!
Zu seinen Freunden zählten bedeutende Leute: z.B.. Der Musiker Franz Listz, die Schriftstellerin George Sand,Robert Schumann und viele mehr..
1837 ließ er sich mit der George Sand in einen intime Beziehung ein, obwohl sie sehr verschieden waren...
Einige Zeit lebte er mit ihr und ihren Kindern auf Mallorca, und hoffte, dort seine Krankheit Tuberkulose zu lindern...Doch dieser Aufenhalt tat ihm nicht gut.
Nach der Rückkehr aus Mallorca nahm Chopins Leben einen geregelten Ablauf an. Die Winter waren dem Unterrichten, den gesellschaftlichen Veranstaltungen und dem Kulturleben, gewidmet. Die Sommer verbrachte das Paar meist auf George Sands Landsitz Dort fand Chopin Zeit und Ruhe fürs Komponieren. Eine beeindruckende Anzahl von Werken entstand in dieser mit George Sand verbrachten Zeit.
Die Beziehung zwischen Chopin und George Sand endete 1847, die Gründe sind aber nicht klar.Man nimmt an, dass es Probleme in der Beziehung gab.
Im Laufe des Jahres 1847 verschlechterte sich Chopins Gesundheitszustand ernstlich.1848 trat Chopin letztmals bei auf. Er versuchte weiter zu unterrichten, aber es ging immer schwerer und schwerer...
Chopin starb am 17. Oktober 1849 im Alter von 39 Jahren in seiner Wohnung an im Pariser Zentrum an den Folgen der Tuberkulose. Chopin wurde auf dem Friedhof Père Lachaise beerdigt. Sein Herz wurde auf Chopins Wunsch nach Warschau gebracht und dort in der Heiligkreuzkirche beigesetzt.
Chopins Hauptwerke sind fürs Klavier geschrieben. Er schrieb zahreiche
Sonaten, Nocturnen, Etüden und Konzerte für Klaviere und Opern, Prelüden, Balladen und Scherzi,aber
am markantesten fällt jedoch der Einfluß polnischer Volksmusik auf (in Polonaisen, Mazurken), was bei Chopin als Heimweh zu verstehen ist.
Dieses Leiden zeigte er in seinen Komposotionen. In jeder Komposition ist ein romantisches und ruhiger Teil...
Viele seiner Werke sind auch noch heute sehr berühmt und werden gerne gespielt:
Einige berühmte Stücke:
Polonaise Op. 26 No.
Polonaise fis-Moll
[Fantaisie-]Impromptu Nr. 4 cis-Moll
„Revolutionsetüde“ (op.10 Nr.12) in c-Moll
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