Herkules Ende

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Nachdem Herakles Iole, die Tochter des Eurytion zur Frau begehrt hatte und nachdem jener diesen zurückgewiesen hatte, eroberte er Oechalia. Damit dieser von dem Mädchen angefleht wurde, begann er deren Eltern vor dieser zu töte. Jene ertrug es hartnäckiger, dass ihre Eltern vor ihr getötet wurden. Nachdem er sie alle getötet hatte, schickte er die Gefangene Iole zu Deianeira voraus. Sobald Deianeira, die Tochter des Oeneius und Gattin des Herakles sah, dass das Mächen Iole eine Gefangene von außerordentlicher Schönheit herangeführt worden war, fürchtete sie, dass sie ihr den Ehemann stehlen würde. Daher schickte sie in Erinnerung des Auftrages des Nessos, einen Diener namens Lichas, der Herakles das mit dem Blut des Kentauren getränkte Gewand bringen sollte. Dann begann ein wenig von dem Blut, das auf die Erde gefallen war, zu brennen.

Sobald Deianeira das sah, sah sie ein, dass es anders war als Nessos gesagt hatte und schickte jemanden, der diesen zurückrufen sollte, dem sie das Gewand gegeben hatte. Herkules hatte sich schon angezogen und dieser begann sogleich zu brennen. Nachdem sich dieser in den Fluss geworfen hatte, damit er Feuer löschte, entstand ein größerer Brand. Als er aber das Gewand ablegen wollte folgten Eingeweide. Dann schleuderte Herakles dem rundherum geschwungenen Lichas, der das Gewand gebracht hatte, in das Meer. An dem Ort, wo dieser hinfiel, entstand ein Felsen, der Lichas genannt wird. Dann soll Philocetes für Herakles auf dem Berg Oeta einen Scheiterhaufen errichten haben und sie glauben, dass dieser zur Unsterblichkeit gelangt sei. Wegen dieser Wohltat schenkte Herakles dem Philocetes Bogen und Pfeile. Deianeira aber tötete sich wegen der Ereignisse rund um Herakles selbst.

 

 

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