Medias in Res, Latein Text Übersetzung, Lektion 23: Über das trojanische Pferd
Damals erkannte Odysseus, der sehr kluge griechische Mann:“ Obwohl wir sehr tapfer kämpfen werden, werden wir dennoch die sehr hohe und sehr starke Mauer dennoch niemals besiegen. Wir können die Stadt nicht nur mit einer List erobern.“ Deshalb fasste er einen klugen Beschluss: Es ist ein gewaltiges hölzernes Pferd erbaut worden, in dem einige tapfere Männer eingeschlossen sind. Dann hatten die Griechen die benachbarte Insel mit den Schiffen aufgesucht, nachdem sie dieses Pferd vor die Türen der Stadt aufgestellt hatten. Die Trojaner verließen, sobald sie das verlassene Lager der Griechen erblickten, die Stadt und fanden das Pferd auf der Küste. Dann erschien Sinon, welcher die Griechen alleine verlassen hatte und erzählte dieses:“ Die Griechen hatten vor mich den Göttern zu opfern. Ich bin beinahe getötet worden, aber ich konnte flüchten und mich unter dieses Pferd verstecken. Das Pferd ist ein Geschenk der Minervae. Wenn ihr es zwischen die Mauer stellt, wird euch die Göttin immer begünstigen.“ Weil diese Wörter die Trojaner überreden konnten, ist das große Pferd mit Geschrei zur Stadt getragen worden. Dort, weil das Pferd größer als die Tore war, haben die Trojaner die Mauer eingerissen. So konnten sie das Pferd in die Stadt ziehen und bei der Burg aufstellen. Dann feierten die Trojaner den Sieg mit viel Wein. Aber wenige Stunden später, während sich alle durch den Wein müde dem Schlaf hingeben, hatten die eingeschlossenen Griechen das Pferd verlassen. Mit der Hilfe der übrigen Griechen, welche inzwischen heimlich von der Insel zurückgekehrt waren und in die Stadt durch das öffnen der Tür gekommen waren, zündeten sie viele Gebäude an. Die Trojaner strebten vergeblich an sich zu verteidigen: Mehrere deren sind grausam getötet worden, die Stadt ist auch durch die Flammen vernichtet worden.
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