Politische Bildung - Grundzüge des österreichischen politischen Systems
1 , Demokratie und Verfassung:
Was ist eine Demokratie?
• Allgemeines, gleiches und freies Wahlrecht
• Regelmäßige, freie Wahlen
• Meinungsfreiheit
• Ungehinderte Bildung von Parteien und Interessengruppen
• Einhaltung rechtsstaatlicher Vorschriften
Die repräsentative Demokratie
• Die Rätedemokratie - gebundenes Mandat
• Die Repräsentative Demokratie - freies Mandat
Vertretung: RepräsentantInnen in Gemeinderat, Landtag, Nationalrat, Bundesrat
Pluralistisches Parteiensystem
• Mehrere Parteien konkurrieren…
• Entscheidungen durch Mehrheitsprinzip (Maior pars < versus > senior pars)
Zwei Systeme:
Konkordanzdemokratie/ Proporzdemokratie
Konkurrenz- und Konfliktdemokratie
Partizipation
Wahlen
Mehrheitswahlrecht (zum Beispiel in Großbritannien)
Verhältniswahlrecht, Proporz
Direkte Demokratie
Volksbegehren
Volksabstimmung
Volksbefragung
Zivilgesellschaft, NGOs
Die Verfassung 1920 / 1929
• Hans Kelsen
– Seit 1945: 73 + Novellen („schleichende Veränderung der Verfassung“)
– Staatsverträge
3 Prinzipien:
– gewaltentrennend
– föderalistisch – rechtsstaatlich
2 , Akteure des politischen Systems
Der Bundespräsident
• 1920 durch Bundesversammlung (Nationalrat und Bundesrat) gewählt
– Vertretung der Republik
– Zeremonielle Tätigkeit
• Verfassungsreform 1929
– Direkt vom Volk gewählt
– Aufwertung des Amtes
– Ernennt und entlässt die Bundesregierung
– Ernennt und entlässt den Nationalrat
– Für 6 Jahre gewählt
Das Parlament
• Österreich = eine parlamentarische Republik, das Recht geht vom Volk aus
– Volk wählt den Nationalrat
– Parlament (183 Abgeordnete)
• Gesetzgebung
• Kontrolle
Entwicklung des Parlamentarismus in Europa
• 1833 Belgien
• 1834 England
• 1861 Italien
• 1868 Niederlande
• 1875 Frankreich
• 1884 Norwegen
• 1901 Dänemark
• 1911 Portugal
• 1917 Schweden
• 1918 Österreich
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