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Die Hexenverfolgungen

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Hexenverfolgung

Der Höhepunkt der Hexenverfolgung und der Verurteillungen von 1570-1630 statt.

Die meisten Mordungen waren in Europa, besonders in Mitteleuropa.

Wer waren überhaupt Hexen?

Hexen waren im Großteil Frauen im Mittelalter, die Medikamente herstellten oder lesen und schreiben konnten.

Haüfig waren es auch alleinlebende Frauen, oder Personen, die fremd in einem Ort waren, oder Leute, die vom Glauben abwiechen.

Der weit verbreitete Aberglaube und die Angst vor unerklärlichen Dingen oder Geschehenissen war der Grund für die Suche nach einem "Sündenbock".

Als die Verfolgung zu einem Wahn wurde, konnte man Leute für seinen persönlichen Zweck beschuldigen. Man war neidisch zb auf seine reichere Schwester oder auf den Nachbarn..

Der Hexenprozess

Es fand ein langer und unmenschlicher Prozess bis zur Hinrichtung statt, der in acht Teile aufgebaut wurde:

1. Beschuldingung: Dieser Teil dauerte oft jahrelang. Im Ort sprach sich über das Untreiben der angeklagten Person.

2. Verhaftung: Die Hexe wurde in den so genannten Hexentürmen eingesperrt (das waren einfache Gefängnistürme)

3. Vor dem Verhör wurde die Hexe von Kopf bis Fuß rasiert und entkleidet, damit sie keine Zaubermittel verstecken konnte. Und beim Verhör gab es drei Arten:

1) die gütliche Befragung (da stellte der Richter sehr detaillierte Fragen, wie: ob man mit dem Teufel geschlafen hatte... an den Beschuldigten)

2) Das Verhör, wo man der Person dabei die Folterinstrumente zeigte und ihre Funktion erklärte.

3) Die peinliche Folter: da wurde schon gefoltert..

4. Die Hexenproben: Obwohl diese Verfahren verboten war, wurde es alltäglich genutzt: Es gab viele Arten von Proben, wie zB.:

Feuerprobe (das musste sie mit verbundenen Augen barfuß über glühende Flugscharen gehen.. Nach ein paar Tagen wurden ihre Wunden angeschaut. Waren diese noch nich verheilt, so galt man als schuldig!?)

Nadelprobe (hier wurde das sogenannte Hexenmal gesucht..Man stach ihr in ein Muttermal oder eine besonderen Stellen mit Nadel in den Körper, und wenn es nicht blutete, war man eine Hexe..man benutzte aber spezielle Nadeln, bei denen man nicht bluten konnte)

5. Das Geständnis des Beschuldigten: Da fast niemand dies Qualen ertragen konnte, gestanden sie am Ende meisten ihre angeblich "begangenen" Taten..Ohne Geständnis durfte man dem Gesetz nach nicht verurteilt werde.

6. Vor der Verurteilung wurde der "Verbrecher" nach seinen Komplizen abgefragt (Abfragung).. So wurde die Liste der Angeschuldigten immer länger und länger..

7.Nach der Verurteilung

8. kam die Hinrichtung. Alle Hexen wurden am Scheiterhaufen verbrannt, weil nur auf diese Art sie ihre Seele vom Teulfel reinigen konnten.

Durch die sehr große Zahl der Hinrichtungen, wurde ein riesiges kulturelles Loch gerissen.

Ab ca Mitte des17 Jhdt begann sich die Hexenverfolgung langsam, aber doch zurückzuziehen. Die Leute begannen anders zu denken und auch Geschehenisse zu hinterfragen und anders zu erklären, als den "Hexen" Vorwürfe zu machen.

Über eine der letzten Hexen in Europa: Anna Göldin.

Sie war eine Magd und arbeitete sie bei einer angesehen Familie, wo man ihr vorgeworfen hatte, dass sie dem Kind der Familie Nadeln in die Milch hineinzauberte. Einige Familienangehörige bezeugten auch, dass sie die Nadeln in der Milch sahen!?!

So wurde sie wegen Hexerei verurteilt und hingerichtet.

Aber der wahre Grund war wahrscheinlich, dass Anna mit dem Herrn des Hauses eine heimliche Affäre hatte, und man die aus diesen Grund beschuldigte.

Einige wichtige "Hexenbegriffe":

Hexensabbat: Das Wort stammt von den Begriff "Sabbat". Da Christen früher Juden mit Dämonen in Verbindung setzten, unterwarf man den Hexen vor, sie würden nachts ihre "Hexensabbate" feiern. Dort würden sich alle treffen und den Satan anbeten, neue Schadenzauber erfinden und ihr Unwesen treiben.

Hexenhammer: Das ist ein im Jahre 1486 in Speyer veröffentlichtes Buch von dem Dominikaner Heinrich Kramer über Hexen. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt:

· Im ersten Teil wird definiert, was unter einer Hexe zu verstehen sei (da schreibt er oft auch sehr frauenfeindlich, und wie leicht sie zu Dämonen neigen)

· Im Zweiten Teil erklärt er, wie man sich vom Schadenszauber der Frauen schützen und ihn aufheben kann.

· Im letzten und drittem Teil schreibt er alle Foltermetohden detailliert und erklärt die Regeln eines Hexenprozesses.

 

 

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