Vulkane
Vulkane sind geologische Struktur, die entsteht, wenn Magma bis an die Oberfläche der Erde aufsteigt. Alle Begleiterscheinungen bezeichnet man als Vulkanismus.
Vulkanausbruch:
In einer Tiefe ab 100 km, in der Temperaturen zwischen 1000 und 1300 Grad Celsius herrschen, schmelzen Gesteine zu Magma und beginnt aufzusteigen – diese sammelt sich in Magmakammern in einer Tiefe von etwa 30km.
Wenn der Duck in der Magmakammer größer als die Festigkeit des darüberliegenden Gesteins ist, steigt das Magma weiter nach oben, gelangt über Spalten, röhrenförmige Schlote und Klüfte der Erdkruste an die Erdoberfläche
Es werden flüssige, feste (Ganggesteinsbrocken) und gasförmige Stoffe freigesetzt.
Explosive Ausbrüche können schlagartig riesengroße Gesteinsmassen in die Luft sprengen. Oft entsteht dabei ein charakteristisch geformter weiter Krater. Wird der Krater geflutet, bildet sich ein Kratersee. Solche Ausbrüche rufen auch Tsunamis hervor, die auf tausende von Kilometern wirken.
Gefährlich sind auch Ausbrüche, bei denen sich heiße Glut- und Aschenwolken mit großer Geschwindigkeit lawinenartig hangabwärts bewegen und dabei alles mitreißen und unter sich begraben. Die berüchtigten Ausbrüche des Vesuv um 79 n. Chr. fallen unter diese Kategorie. Jeweils Tausende von Menschen wurden in kürzester Zeit überrascht und getötet.
Zurzeit gelten weltweit etwa 500 bis 600 Vulkane als aktiv, wobei die untermeerischen Vulkane nicht mitgezählt sind. Die Zahl der erloschenen Vulkane wird auf 10 000 geschätzt
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