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Hurrikan Darwin

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Zu Weinachten 1974 verwüstete ein Hurrikan Darwin, die Hauptstadt des Nordterritoriums von Australien. Die Stadt musste zu 90% neu aufgebaut werden.

21:30: Eine Hurrikanwarnung alarmierte am heiligen Abend alle Dorfbewohner. Trotzdem nahmen die Menschen die Warnung nicht ernst und bereiteten sich auf Heiligabend vor.
Gegen 12:00 Mitternacht kam der Hurrikan auf Darwin zu. Er zerstörte sämtliche Häuser, hob Autos wie Spielzeug hoch und zerriss Stromleitungen. Der Flughafen wurde komplett verwüstet und alle Flugzeuge waren kaputt.
Die Menschen mussten in Schutzräumen ausharren. 
Um 4:00 früh dachten viele Menschen, der Sturm sei vorüber, es war aber nur das Auge (=ruhiges Zentrum) des Hurrikans, das vorüber zog. Dann setzte der Sturm erneut ein, so heftig wie zuvor. Wer es gewagt hatte, die Schutzräume zu verlassen, wurde vom Sturm überrascht.
6:00 morgens: Fast 50 Menschen waren tot, die meisten erstickt. Die Einwohner Darwins konnten von Glück reden – drei Jahre zuvor waren bei einem Taifun in Bangladesh 300 000 Menschen umgekommen. 


Entstehung eines Hurrikans
Tropische Wirbelstürme - Hurrikans oder Taifune genannt - entwickeln sich, wenn über dem Ozean warme Luft aufsteigt. Die Luft kühlt ab und der in ihr enthaltene Wasserdampf fällt als Regen. Kommen Seitenwinde hinzu, setzt sich der Kreisel in Bewegung: Ein Sturm entsteht!

 

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