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Friedrich Dürrenmatt: Romulus der Große: Problem der Verantwortung und Schuld

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Romulus der Große: Problem der Verantwortung und Schuld

Romulus der Große ist ein intelligent geschriebenes Theaterstück von Friedrich Dürrenmatt. Romulus, der Kaiser des Römischen Reiches ist sich zwar der Verantwortung als Kaiser bewusst, jedoch scheint es anfangs so, als ob er mit dem Krieg gegen die Germanen nichts zu tun haben will und sich nicht in die „Weltgeschichte“ einmischen will. Es scheint so als ob er als Kaiser unfähig ist und, dass er sich für den Krieg überhaupt nicht interessiert. Das ganze Volk erwartet sich den Sieg gegen die Germanen jedoch ist Romulus bereits der Meinung, dass das Imperium bereits untergegangen ist. Er gibt den Römern die Schuld, dass das römische Reich untergeht und will das Land damit bestrafen, dass er sich in „das Schicksal Roms“ nicht einmischt. Einerseits ist Romulus als Kaiser Roms für das Römische Reich und seinen Krieg verantwortlich, andererseits schiebt er die Schuld und Verantwortung für die Niederlage des römischen Reiches dem Volk zu. Er meint, dass die Römer viel zu leichtsinnig waren und dachten, dass sie ohne jegliches Problem die Weltherrschaft erlangen können. Der Römische Kaiser Romulus und der Germanische Kaiser Odoaker haben den Krieg nur begonnen weil es ihre Völker von ihnen verlangten. Beide wollten nie den Krieg beginnen und wollten nie, dass es zu so einem Blutvergießen kommt. Als sich beide gegenübergetreten sind, in der Villa von Romulus, merkten sie, dass die beiden gar nicht mal so unterschiedlich waren. Beide haben sich und ihre Völker ganz anders vorgestellt, klischeehaft, so wie sie immer von den anderen erzählt wurden. Jedoch merkten sie, dass sie praktisch identisch sind. Romulus und Odoaker haben die gleichen vorlieben: die Hühnerzucht.

Außerdem sind sich die beiden sehr ähnlich vom Charakter und ihrer Einstellung zum Krieg.

Das Theaterstück „Romulus der Große“ ist wirklich sehr durchdacht und intelligent geschrieben. Friedrich Dürrenmatt sagte bereits: „Eine schwere Komödie, weil sie scheinbar leicht ist“. (Quelle: Romulus der Große, Seite 78)

 

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