„Der Mensch wirkt beständig auf die Natur ein und hat doch keine Gewalt über sie“
Hat der Mensch Gewalt über die Natur? Welche Rolle spielt er im Umgang mit ihr? Welche Aufgaben oder Pflichten muss er übernehmen? Mit diesen und auch vielen anderen Themen werde ich mich nun auseinandersetzen.
Seit dem Beginn der Menschheit wird die Umwelt zerstört. Es wurden und werden noch immer Tiere und Pflanzen, die bereits vom Aussterben bedroht sind, von den Menschen aus ihrem natürlichen Lebensraum vertrieben. Ständig siedeln sie sich ohne soziales Gewissen für die Natur überall an und beuten die Natur aus.
Doch die Natur wurde erst so richtig nach der Industriellen Revolution zerstört, also ab dem neunzehnten Jahrhundert. Durch die neuen technischen Errungenschaften wurde die Luft gleich um ein vielfaches mehr verschmutzt. Im Moment ist wegen der menschlichen Verwüstung die Welt am Zerfallen. Regenwälder werden gnadenlos abgeholzt, Neue umweltverschmutzende Fabriken sprießen täglich an allen Ecken der Welt aus dem Boden. Tiere, die vom Aussterben bedroht sind, werden gejagt oder aus ihrem natürlichen Lebensraum verdrängt. Fast schon täglich sind solche Meldungen in den Schlagzeilen der Zeitungen. Denn nun, in unseren Jahren, merkt der Mensch schon langsam das, wovor Wissenschaftler schon vor jahren gewarnt haben. Der Winter in früher schneereichen Regionen ist schneearm. Die Gletscher schmelzen langsam vor sich hin und Waldbrände in trockenen Regionen müssen von der Feuerwehr bezwungen werden. Der Mensch hat bereits die Gewalt über die Natur. Die Natur ist seiner zerstörerischen Wut wehrlos ausgeliefert. Doch was kann man nun dagegen tun? Der einzelne Bürger kann bewusster mit der Natur umgehen, indem er zum Beispiel den Müll trennt, Wasser, Sprit oder Strom spart und bei Möglichkeit das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel zur Fortbewegung nimmt. Doch die größten Verpflichtungen haben nationale Organisationen, wie zum Beispiel Umweltministerien oder internationale Organisationen, wie die Europäische Union oder die UNO, da diese mehr Einfluss haben als ein einzelner Bürger. Die Staaten haben schon viele Verträge und Protokolle zum Umweltschutz aufgesetzt, doch die wenigsten wurden eingehalten. Das Kyoto-Protokoll war einer solcher Verträge. In diesem Vertrag haben sich die Länder verpflichtet mehr zum Umweltschutz beizutragen. Viele haben ihn unterschrieben , aber nur teilweise oder gar nicht eingehalten, andere wie die Vereinigten Staaten von Amerika haben ihn nicht einmal unterschrieben. Die USA haben das Argument aufgeführt, dass durch den Vertrag die Wirtschaft und das Wirtschaftswachstum negativ beeinflusst werden würde. Staaten, die das Kyoto-Protokoll nur teilweise wie Österreich eingehalten haben, haben nach dem Ablauf des Vertrags also im Jahr 2012 mit hohen Strafzahlungen zu rechnen, die in einen Fond kommen, der der Umwelt zu gute kommt. Die EU hat außerdem mit den Mitgliedsstaaten einen Vertrag ausgehandelt, der vorgesehen hat bis zum Jahr 2050 den CO² Ausstoß um 50% zu verringern. Doch die Länder wehren sich schon jetzt und meinen, dass wenn sie den CO² Ausstoß um 50% verringern sind sie nicht mehr international wettbewerbsfähig.
Meiner Meinung nach tun die einzelnen Leute und die Länder noch viel zu wenig. Wie schon Al Gore sagte:“ Es ist 10 vor 12 und es muss etwas rasch unternommen werden!“ Es müsste ein internationaler Vertrag ausgehandelt werden, an den sich jedes Land auf dieser Erde ausnahmslos halten muss. Ich kann es durchaus verstehen, wenn ein Staat meint, dass er nach so einem Vertrag nicht mehr wettbewerbsfähig ist, aber wenn sich jedes Land an so einem Vertrag halten würde, dann gäbe es keine Vorteile für ein bestimmtes Land sondern nur Gleichheit und Umweltschutz sogleich! Es muss etwas rasch unternommen werden!
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