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Schulreform – Ein Weg in die Sackgasse?

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Schulreform – Ein Weg in die Sackgasse?

Claudia Schmied von der SPÖ und Johannes Hahn von der ÖVP einigten sich kürzlich auf einen gemeinsamen Entwurf der Schulreform. Beide mussten einige Kompromisse eingehen, um zu diesem Fortschritt punkto Schulreform zu gelangen: Die Sekundarstufe I., also dir zehn bis vierzehn jährigen Schüler sollen zusammen unterrichtet werden. Doch wird das Unterrichtsniveau nachlassen, wenn die Leistungsschwachen mit denen, die gute Leistungen erbringen in einer Klasse sind? Oder werden die Lehrer auf dem gleichen Niveau weiter unterrichten können, da es die Möglichkeit gibt, die Schüler schulstufenübergreifend zu unterrichten? Im Folgenden werde ich dieser Sache auf den Grund gehen.

Viele Menschen sind dafür, dass die Sekundarstufe I. künftig gemeinsam unterrichtet wird. Sie unterstützen den eben genannten Entwurf zur Schulreform. Diese Leute sagen, jeder Schüler würde, wenn es zur Gesamtschule kommt, individuell unterrichtet werden. Das heißt, er würde dort gefördert werden, wo er es nötig hat. Den Vorwurf „Das Unterrichtsniveau würde nachlassen“ weisen sie zurück, da sie meinen, wenn ein Kind schulstufenübergreifend unterrichtet wird, wird das nicht eintreten. Wenn ein Kind in Fach A gut ist und in Fach B nicht, dann wird es in Fach A eine Klasse höher unterrichtet. Das bedeutet „schulstufenübergreifend“. Ein wesentlicher Vorteil der Gesamtschule ist, dass die Schulunterrichtslaufbahn erst später entschieden wird, nämlich nach der achten Schulstufe. Es wird so nicht nach der vierten Schulstufe schon entschieden, welchen Bildungsweg ein Kind geht. Das schafft einem Schüler die höhere Chance auf einen guten Ausbildungsplatz und später auf einen guten Beruf.


Andere Menschen halten weniger von der Schulreform. Sie sind aus mehreren Gründen dagegen. Ein Punkt ist, dass ein Kind in einer Gesamtschule nicht mehr durchfallen kann. Schüler, überwiegend leistungsschwache würden so weniger für die Schule lernen. Sie müssen sich nicht darum kümmern, welche Noten sie schreiben und bleiben deshalb öfters vom Unterricht fern. Ein Lehrer kann seinen normalen Unterricht nicht weiter führen, da mehrere leistungsschwache Schüler in einer Klasse sitzen. Die Schulreform müsste ihrer Meinung nach nochmals überdacht werden, da sie einige Makel aufweist.

Meine favorisierte Seite ist die erstgenannte. Ich glaube nicht, dass das Unterrichtsniveau nachlassen würde. Wenn man sich nun Pro und Kontra ansieht, weist der erste Teil mehrere Vorteile auf.

Lösungsvorschläge zu diesem Thema zu finden ist sehr schwierig. Es gibt einige Möglichkeiten, das Problem „Schulreform“ zu lösen. Doch ich glaube, die meisten davon bergen noch einige Makel. Der sinnvollste Weg ist glaube ich, die Schulreform einzuführen. Jedoch muss sie zuerst noch gründlich überdacht werden. Wenn zumindest die Hälfte der Probleme gelöst werden, steht der Gesamtschule nichts mehr im Weg.


 

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