Erwin Wagenhofer: Let’s make money
Das Thema Finanz oder die Finanzwelt ist ein sehr globales Thema, das heißt praktisch jeder ist davon betroffen. Ich persönlich hatte mich vor dem Film nie wirklich mit dem Thema beschäftigt aber ich war neugierig was mich erwarten würde.
Erwin Wagenhofer zeigt in seinem Dokumentarfilm die Wege des Geldes, was damit passiert und wer die wenigen Leute sind die diese großen Fäden ziehen. Sein Film liefert die Bilder und stellt einige Fragen in den Raum, fragen die sich in im anschließenden Gespräch mit ihm klären sollten. Im Film sieht man sehr gut am Beispiel des Schweizer nzz – Wirtschaftschefredakteur Gerhard Schwarz und den Gold Vorräten der Schweiz welche Hintergründe und Ursachen es für Reichtum und Armut gibt. In Afrika wird Gold abgebaut und in die Schweiz auf eine Bank gebracht. Die Menschen in Afrika kriegen ca. 3 Prozent des Wertes des Goldes und die Schweiz, denen das Gold gar nicht gehört nehmen es sich und investieren es sonst wo hin. Gerhard Schwarz redet dann davon, dass er nichts gegen Ausländer hat aber dafür wäre einen art Beitrag wie in einem Tennisklub zu zahlen, für dass was vorher aufgebaut wurde. Doch woher haben die Schweizer Banken, Investoren ider Unternehmen denn ihr Geld her? Genau von den Ausländern aus Afrika die sie sowieso schon ausgeraubt haben. Und es kommt noch dicker. Eigentlich könnten die Menschen aus Burkina Faso mit ihrem Reisanbau überleben, doch irgendwelche Investoren aus Europa zwingen sie dazu Baumwolle für europäische Kleidung anzubauen und werden dadurch abhängig von diesen, weil sie ihren Reis nicht mehr haben. Gut hat mir gefallen was der ich glaube Präsident Burkina Fasos gesagt har. Er hat gesagt: „Wenn Afrika weiterhin so von der Welt behandelt wird und die Leute irgendwann mit gar nichts da stehen, dann kann Europa noch so hohe Mauern bauen, wir kommen!“ Diese Tatsache finde ich sehr traurig da ich weiß dass dies passieren wird und es mir leid um Afrika tut da wirklich die ganze Welt auf sie spukt. Und Europa, also wir kriegen dann die Watsche die wir uns schon jetzt verdient haben. Ich mein irgendwann muss es ja mal passieren, dass alle sagen: „ Jetzt reichts!“ Ich hoffe unsere Gesellschaft kommt noch drauf dass das Geld schlecht verteilt ist, dass wenn es den anderen besser geht es uns nicht unbedingt schlecht geht.
Mein Bild über die Finanzwelt, nun ich muss sagen durch den Film und das Gespräch habe ich so viel gelernt und so einen Eindruck zu dem Thema bekommen, dass ich mir schon eine eigene Meinung dazu bilden kann. Dies konnte ich davor noch nicht. Ich bin auch viel interessierter und werde zum Beispiel heute mit dem Vitus zu einem Vortrag auf der Uni – Wien über die Finanzkrise und den Kapitalismus der Welt gehen. Was besonders wichtig für mich am ganzen „Projekt“ „Let’s make money“ war das Gespräch mit Erwin Wagenhofer. Ich bekam dadurch sehr viel Informationen zu den Bildern aus dem Film und kann jedem empfehlen sich zumindest versuchen mit Erwin Wagenhofer in Kontakt zu setzen wenn man den Film gesehen hat. Ich glaube Erwin Wagenhofer ging es bei seinem Film Gr nicht so sehr darum, dass die Leute nach dem Film aufstehen und sagen: „ Die Finanzwelt kann man vergessen, wie ändern das System!“ Meiner Überzeugung nach hat Herr Wagenhofer mit seinem Film die Leute versucht anzuregen und ihre Einstellung zum Thema Finanzwelt zu ändern. Aus meiner Sicht kann und sollte ein Film auch nicht mehr tun und ich möchte zum Abschluss noch festhalten, dass mich praktisch alles zum Thema „Let’s make money“ beeindruckt hat.
| < Zurück | Weiter > |
|---|


