Ich möchte Martin Thaler beschreiben. Er ist eine der Hauptfiguren aus dem Buch von Erich Kästner„Das fliegende Klassenzimmer“.
Martin Thaler geht in die dritte Klasse eines Gymnasiums in einer Kleinstadt in Deutschland. Er ist ein sehr guter Schüler, arbeitet immer fleißig und wird doch von den anderen Mitschülern nicht als Streber gesehen. Er macht nämlich bei allen Streichen mit und ist darüber hinaus auch sehr mutig. Er malt sehr gerne und seine Mitschüler sind von seinen fantasievollen Bildern überaus begeistert. Er durfte sogar die Bühnendekoration für das
Weihnachtstheaterstück seiner Klasse malen.
Ich habe Martin ausgewählt, weil ich ihn sehr sympathisch finde und weil ich am Ende des Buches großes Mitleid mit ihm hatte. Martin war sehr traurig, dass er das Weihnachtsfest nicht mit seinen Eltern feiern konnte, weil diese kein Geld für die Fahrkarte hatten. Ich konnte ihn sehr gut verstehen, dass er vor den anderen Schülern nicht weinen wollte und ihnen nichts von seinem Problem erzählen wollte. Es war ihm sicher peinlich, die anderen über die Notlage seiner Eltern zu informieren. Ich war dann erleichtert, als Dr. Bökh so großzügig war und ihm das Geld gab, damit er doch noch Weihnachten daheim feiern konnte. Gefallen hat mir auch die Szene, in der Martin die Primaner aus dem Turnsaal wirft, weil seine Klasse ihr Theaterstück proben wollte. Das war ganz schön mutig von ihm, ältere Buben darauf hinzuweisen, dass sie mit den Jüngeren nicht alles machen können, sondern dass auch sie Regeln einzuhalten haben.
Martin ist ein Bub der mir imponiert. Er ist in der Schule der Klassenbeste, wird von allen Mitschülern geschätzt, ist recht mutig und ein toller Zeichner. Ich hätte so jemanden gerne zum Freund.
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