Dr. Bökh
Dr. Bökh ist eine der Hauptfiguren aus dem Buch von Erich Kästner, „Das fliegende Klassenzimmer“.
Er ist etwa 35 Jahre alt und Hauslehrer in einem Bubengymnasium in einer deutschen Kleinstadt. Das heißt er betreut die Schüler, die in der Schule im Internat sind und nur in den Ferien nachhause dürfen. Er ist offen, humorvoll, neugierig, gerecht und hat seine Schüler gerne.
Ich habe ihn ausgewählt, weil ich auch gerne so einen Lehrer hätte. Er hat für seine Schützlinge immer Zeit und sie können mit all ihren Problemen zu ihm kommen. Er hat sehr viel Verständnis für sie, da er sich noch sehr gut an seine eigene Schulzeit erinnern kann. Er war nämlich selbst Schüler dieses Gymnasiums. Daher kann er die Probleme der Kinder gut verstehen. Besonders gefallen hat mir, wie verständnisvoll er mit den Tertianern spricht, als sie unerlaubt das Schulgebäude verlassen haben und ein Primaner sie ihm vorführt. Er hat die Schüler verstanden und nicht Schulregeln aufgesagt und sie bestraft. Der Primaner hat sich nach diesem Gespräch sogar für seine Tat geschämt, und war in den Tagen darauf wie verwandelt. Dr. Bökh spürt auch sehr gut, wie sich Schüler fühlen. Er hat sofort gewusst, dass mit Martin Thaler etwas nicht in Ordnung ist, als dieser furchtbar traurig war, weil er Weihnachten nicht zuhause feiern konnte. Ich habe das Angebot von Dr. Bökh ihm das Geld für die Fahrkarten und für ein Weihnachtsgeschenk zu geben äußerst großzügig gefunden.
Dr. Bökh möchte ein Lehrer sein, vor dem die Schüler keine Angst haben. Er will, dass sie ihm vertrauen und mit ihm all ihre Probleme besprechen, damit er ihnen helfen kann. Ich glaube, dass ihm das gelungen ist. Seine Schüler haben ihn überaus geschätzt und haben ihm auch den Spitznamen „Justus“ gegeben, weil er so gerecht war.
| < Zurück |
|---|


